Praxis für Innere Medizin
 
Unsere Sprechzeiten:
Montag    
8.00 - 11.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Dienstag   
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Mittwoch  
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Donnerstag  
8.00 - 11.00 Uhr
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Freitag      
8.00 - 11.00 Uhr 
und nach Vereinbarung

Kontakt: 
Tel.: 02151/613400
Fax: 02151/613402
E-Mail: Praxis@Innere-Medizin-Krefeld.de

Bestellungen von Rezepten und Überweisungen sowie Terminanfragen können Sie bequem über unseren Anrufbeantworter unter der oben genannten Telefonnummer durchführen oder über unser Kontaktformular.

Adresse: 
Wielandstraße 8
47799 Krefeld
 
Buslinien: 
Linie: 052 
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Moerser Platz /
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Linie: 054 / 058 
Haltestelle   
Bismarckplatz

Linie: 060   
Haltestelle  
Grüner Dyk
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Vorsorge-Plus-Programm

leistungen praxis
Hausärztliche Versorgung

Im Rahmen der hausärztlichen Versorgung möchten wir Ihr erster Ansprechpartner in allen Gesundheitsfragen sein und Sie im Laufe Ihres gesamten Lebens kompetent begleiten. Ob Vorsorge oder Abklärung von Symptomen und Einleitung einer entsprechenden Therapie, wir kennen unsere Patienten am besten. Da wir gleichzeitig auch Facharztpraxis für Herz-, Gefäß- und Bluthochdruckerkrankungen sind, können wir unsere Patienten meist kompetent vor Ort behandeln ohne sie an andere Praxen überweisen zu müssen. Und wenn dieser Fall doch eintreten sollte, haben wir ein über viele Jahre gewachsenes Netzwerk geschaffen, um unsere Patienten sowohl ambulant als auch stationär die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen. Als inhabergeführte Praxis sind wir diesbezüglich an keine Kliniken oder ambulante Versorger gebunden, sondern nur unseren Patienten gegenüber verpflichtet.

Unsere hausärztlichen Leistungen umfassen:
Check-Up 35
Der Check-Up 35 beinhaltet die allgemeine Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese übernimmt die Krankenkasse alle 3 Jahre bzw. einmalig vor dem 35. Lebensjahr. Die Vorsorgeuntersuchung beinhaltet die Erhebung einer Krankheitsvorgeschichte bzgl. vorbestehenden Erkrankungen und Symptomen, die Familienvorgeschichte bzgl. potentieller genetischer Erkrankungen und vererbter Risikofaktoren bzw. Tumorrisiken (z.B. Darm-, Brust-, Schilddrüsenkarzinome). Außerdem wird der Impfstatus erhoben. Im Rahmen der Vorsorge erfolgt eine körperliche Untersuchung. Laborchemisch wird der Nüchternblutzucker und die Blutfettwerte bestimmt. Außerdem erfolgt eine Urinanalyse. Einmalig im Leben werden die Leberwerte bzgl. eines Hepatitisscreenings durchgeführt. Ab dem 50. Lebensjahr erfolgt die Darmkrebsvorsorge (ggfs. früher bei einer positiven Familienvorgeschichte bei Eltern oder Geschwistern). Männer haben ab dem 50. LJ Anspruch auf eine Darmspiegelung. Bei Frauen ist dies ab dem 55. Lebensjahr der Fall. Ab dem 50. LJ kann an Stelle der Darmspiegelung ein Test auf verstecktes Blut im Stuhlgang erfolgen, ab dem 55. Lebensjahr alle 2 Jahre wenn die Person sich gegen eine Darmspiegelung entscheidet.
Weitere Vorsorgeuntersuchungen wie Sonografien oder EKG werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, können aber auf Wunsch als Selbstzahlerleistungen, ebenso wie eine zusätzliche Labordiagnostik, erfolgen. Näheres finden Sie unter der Kategorie „Vorsorge Plus Programm“ oder sprechen Sie uns diesbezüglich gerne an.

Vorsorge Plus Programm
Die Vorsorgeleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung finden Sie unter der Kategorie „Check up 35“. Viele Patienten wünschen sich eine weitergehende Vorsorge. Sei es um für sich ein besseres Gefühl zu haben, sei es auf Wunschleistungen zurückzugreifen weil sie diese durch eigens gesammelte Informationen für sinnvoll erachten. Als Beispiel sei z.B. ein Ultraschall der Bauchorgane, ein EKG oder die Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Arterien genannt. Manchem reicht auch die 3-jährliche Untersuchung nicht und möchte den Abstand der Untersuchung verkürzen. Alle diese Untersuchung werden als Selbstzahlerleistung angeboten und erbracht. Dies gilt auch für den Sport-Check oder die Tauchtauglichkeitsuntersuchung die wir anbieten.
Wir möchten auch betonen, dass es Untersuchungen gibt, die definitiv nicht ratsam sind, wie z.B. die laborchemische Bestimmung von Tumormarkern. Dies ist nur sinnvoll im Rahmen einer Tumornachsorge oder -behandlung bei bekannter Erkrankung. Sprechen Sie uns gerne an, falls sie diesbezüglich Untersuchungs- oder Beratungswünsche haben.

Hautkrebsscreening (alle 2 Jahre)
Ab dem 35. Lebensjahr haben gesetzlich versicherte Personen den Anspruch auf ein Melanomscreening alle 2 Jahre.

Bauchaortenscreening 
Der Begriff Aneurysma beschreibt eine pathologische Erweiterung eines Blutgefässes. Mit zunehmender Erweiterung steigt das Risiko für ein akutes Einreißen der Gefäßwand. Diese Situation ist lebensbedrohlich und geht mit den höchsten erkrankungsspezifischen Sterberaten einher. Da die Erweiterung häufig keine Beschwerden macht, sollten Risikogruppen auch ohne Symptome untersucht werden. Für Männer ab dem 65. Lebensjahr ist die Wahrscheinlichkeit besonders hoch und es gibt im Rahmen der Vorsorge den Anspruch auf eine einmalige Untersuchung der Bauchschlagader. Besonders betroffen sind Raucher/-innen und Menschen mit familiärer Vorbelastung. 

Krebsvorsorge (Prostatakrebsvorsorge ab dem 45. LJ)
Der nachfolgende Text wurde von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung übernommen und beschreibt die Vorsorgeuntersuchung sehr gut. 
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Er tritt meist in höherem Alter auf und wächst oft langsam: 4 von 5 Erkrankten sterben an einer anderen Ursache, nicht am Krebs. Bei unter 40-Jährigen kommt Prostatakrebs fast nicht vor. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 70 Jahren. Wenn Verwandte ersten Grades (Vater oder Bruder) Prostatakrebs hatten, steigt auch Ihr eigenes Risiko, eines Tages diesen Krebs zu bekommen.

Die Untersuchungen
Bei Männern ab 45 Jahren zahlt die gesetzliche Krankenkasse einmal im Jahr eine Tastuntersuchung der Prostata. Vom Enddarm her tastet die Ärztin oder der Arzt die Prostata ab. Die Untersuchung empfinden einige Männer als unangenehm. Sie ist außerdem nicht sehr genau. Als alleinige Untersuchung zur Früherkennung empfehlen Fachleute sie deshalb nicht.

• Der Test auf das prostataspezifische Antigen (PSATest) ist keine Kassenleistung. Er kostet etwa 25 Euro, das Ergebnis mit dem Arzt oder der Ärztin zu besprechen noch einmal ungefähr 20 Euro.
• PSA ist ein Eiweiß, das nur die Prostata bildet. Ein erhöhter PSA-Wert deutet auf eine Veränderung der Prostata hin. Die Ursache kann Krebs sein, meist aber ist eine Entzündung oder eine vergrößerte Prostata der Grund: Nur bei etwa 1 von 4 Männern mit auffälligem Testergebnis findet sich tatsächlich Krebs. Das Ergebnis liegt einige Tage nach der Blutentnahme vor.

Nutzen und Risiken
Der PSA-Test wurde in mehreren Studien untersucht. Diese haben widersprüchliche Ergebnisse. Die größte Studie weist darauf hin, dass der Test einige Todesfälle durch Prostatakrebs verhindern kann. Gleichzeitig entdeckt man dadurch häufig Krebs, der ohne Test nie aufgefallen und nie gefährlich geworden wäre. Das kann zu unnötigen Behandlungen führen. Und manche Männer sterben trotz PSA-Test an Prostatakrebs und erfahren so früher von einer unheilbaren Erkrankung. Es gibt eine Reihe weiterer Tests, die die Krankenkasse nicht bezahlt. Dazu gehören weitere Bluttests und Ultraschall. Ihr Nutzen ist ungewiss, deshalb sind sie zur Früherkennung nicht geeignet.
Vorteile der Früherkennung:

• Durch den PSA-Test lassen sich wahrscheinlich einige vorzeitige Todesfälle verhindern: Von 10.000 untersuchten Männern werden etwa 12 vor dem Tod durch Prostatakrebs bewahrt.

Nachteile der Früherkennung:
• Es wird auch Krebs entdeckt und möglicherweise behandelt, der nicht gefährlich ist und keine Beschwerden macht: Das betrifft etwa 340 von 10.000 untersuchten Männern. Folgen dieser unnötigen Behandlung können Impotenz (Erektionsstörung) und Inkontinenz (Blasenschwäche) sein.
• Trotz Test kann man an Prostatakrebs sterben: Das betrifft etwa 49 von 10.000 Untersuchten.
• Das Testergebnis kann zunächst auf Krebs hindeuten, obwohl keiner vorliegt, und zwar bei etwa 3 von 4 Betroffenen. 

Das kann beunruhigen.
• Selten wird trotz Test der Krebs übersehen.
Was Fachleute empfehlen
• Die Fachleute sprechen sich weder für noch gegen die Früherkennung aus. Es gibt Hinweise, dass der PSA-Test Todesfälle durch Prostatakrebs verhindert. Gleichzeitig besteht das höhere Risiko einer Überbehandlung.
• Die Ärztin oder der Arzt sollte Männer ab 45 Jahren ausführlich über Vor- und Nachteile der Früherkennung aufklären.
• Männern, die sich nach der Aufklärung für die Früherkennung entscheiden, soll ein PSA-Test angeboten werden. Eine Tastuntersuchung kommt ergänzend in Frage, ist als alleinige Untersuchung aber nicht ausreichend.
• Andere Tests zur Früherkennung von Prostatakrebs empfehlen die Fachleute nicht.
• Ein einmalig erhöhter PSA-Wert sagt wenig aus. Deshalb ist wichtig, ihn erneut mit der gleichen Labormethode auf seine Richtigkeit zu überprüfen.

Nur Sie selbst können beurteilen, ob ein PSA-Test für Sie in Frage kommt. Berücksichtigen Sie dabei Ihren Gesundheitszustand und andere Erkrankungen. Sie sollten sich nur testen lassen, wenn Sie bei einem erhöhten PSA-Wert auch zu einer Biopsie (Gewebeentnahme durch den Enddarm) bereit sind.
Überlegen Sie, was für Sie persönlich für und gegen den Test spricht. Jeder Mensch setzt andere Schwerpunkte. Besprechen Sie Unsicherheiten und Zweifel mit Menschen, die Ihnen nahestehen, sowie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Belastungs-EKG
Da wir gleichzeitig eine Facharztpraxis für Kardiologie und Gefäßerkrankungen sind, werden die oben genannten Untersuchungen natürlich auch im Rahmen der hausärztlichen Versorgung angeboten. Häufig werden fälschlicherweise Langzeit- oder Belastungs-EKG als sinnvoll im Rahmen einer Vorsorge interpretiert. Diese Untersuchungen sind nur bei bestimmten Symptomen oder Vorerkrankungen notwendig und sinnvoll und nicht als generelle Abklärung anzusehen.

Sonografien/ Ultraschalluntersuchungen
Im Rahmen der hausärztlichen Versorgung werden bei Bedarf Sonografien der Bauch- und Beckenorgane als auch der Schilddrüse angeboten und bei akuten Beschwerden auch unmittelbar durchgeführt.

Lungenfunktionsprüfung
Sie so genannte Spirometrie zeigte die Ein- und Ausatemkapazitäten eines Menschen an. Dadurch können Engstellungen der Bronchien wie bei Asthma oder COPD diagnostiziert. Ebenso werden Lungenversteifungen (z.B. bei Lungenfibrose oder Emphysem) erkannt. Die Untersuchung wird im Rahmen der Abklärung von Luftnot durchgeführt und zur Verlaufskontrolle bei bekannten Lungenerkrankungen.

DMP (Disease Management Programme) für Diabetes mellitus, COPD, Asthma und KHK
DMP dienen der Anbindung von Patienten mit entsprechender Grunderkrankung um eine bestmögliche Versorgung und Kontrolle zu gewährleisten. Die entsprechenden Untersuchungen werden dokumentiert und an eine zentrale Prüfstelle übermittelt. Die Praxen bekommen ein feed-back über ihre dokumentierten Patienten bzgl. erreichter Zielwerte und der durchgeführten Untersuchungen. Die Einschreibung in dieses Programm bedarf immer der schriftlichen Patientenzustimmung und kann jederzeit beendet werden (ohne das Ihnen dadurch Nachteile entstehen). Erwähnt sei, dass unsere Patienten natürlich unabhängig von diesem Programm die optimale Versorgung erhalten und für uns eine Einschreibung am der Behandlung grundsätzlich nichts ändert.
Fachärztliche Versorgung bei Herzkreislauf- und/oder Gefäßerkrankungen und Bluthochdruck
Unsere hausärztlich versorgten Patientin profitieren davon, dass wir eine Facharztpraxis für Kardiologie, Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen sind. Patienten bedürfen also diesbezüglich keine Überweisung zur weiteren Behandlung sondern werden vor Ort von Dr. Otto fachärztlich versorgt.

Laborleistungen
Sämtliche Laborleistungen werden durch uns erbracht. In der Regel sind die Ergebnisse am Folgetag vorliegend und Sie werden telefonisch benachrichtigt, es sei denn Sie haben einen Termin zur Nachbesprechung. Bitte geben Sie bei Terminvereinbarung an, ob dies gewünscht ist. Die Laborabnahmen finden in der Regel morgens von 8-10 Uhr statt. Bei der Bestimmung von Blutzucker- und/oder Blutfettwerten sollten Sie nüchtern sein um Fehlmessungen zu vermeiden. 

Impfungen, (Reiseimpfungen als Selbstzahler-Leistung)
Wir führen alle Impfungen gemäß Empfehlungen der STIKO durch. In den letzten Jahren sind immer weitere Impfungen und Impfempfehlungen dazugekommen und im Rahmen der Covid-Impfungen sind bei einigen Patienten wichtige Impfungen wie z.B. Tetanusauffrischungen in Vergessenheit geraten.
Fragen zu Reiseimpfungen bzw. die Erstellung eines Reiseimpfplanes sind als Selbstzahlerleistung möglich. 
ACHTUNG: Gelbfieberimpfungen müssen über eine Gelbfieberimpfstelle erfolgen und können durch uns nicht erfolgen!

Palliativmedizinische Versorgung
Die Palliativmedizin hat das Ziel, die Folgen einer Erkrankung zu lindern (Palliation), wenn keine Aussicht auf Heilung mehr besteht. Fälschlicherweise wird häufig angenommen, dass dies nur für Tumorerkrankungen gilt. Aber auch Patienten mit dem Endstadium von Lungenerkrankungen oder Herzschwäche bedürfen einer solchen Versorgung. Dr. Beckschäfer ist als qualifizierte Palliativmedizinerin in der Lage unsere Patienten am Lebensende fachmedizinisch zu versorgen.

Hausbesuche (bei Notwendigkeit)
Sollte es die Situationen notwendig machen, führen wir auch bei akuten Erkrankungen Hausbesuche durch. Bitte bedenken Sie, dass die diagnostischen Möglichkeiten dadurch sehr limitiert sind und die Vorstellung in der Praxis immer die bessere Alternative ist um z.B. Sonografie oder EKG durchführen zu können. Leider haben wir auch die Erfahrung gemacht, dass Hausbesuche aus Bequemlichkeit in Anspruch genommen wurden, obwohl eine Vorstellung in der Praxis durchaus möglich gewesen wäre.  
Jugendschutzuntersuchungen
Die Jugendschutzuntersuchung ist eine Erstuntersuchung, die Jugendliche unter 18 Jahren vor der Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit oder Ausbildung machen müssen. Die Untersuchung soll die gesundheitliche Eignung und den Impfschutz überprüfen und mögliche Gesundheitsgefahren vermeiden. Die Untersuchung umfasst eine Ganzkörperuntersuchung, eine Überprüfung der Sehkraft, des Farbsehens, des Gehörs, des Blutdrucks und eine Urinuntersuchung.

  • Check up 35 (Kassenleistung alle 3 Jahre)
  • Hautkrebsscreening (alle 2 Jahre)
  • Impfungen, Reiseimpfungen als Igel-Leistung
  • DMP (Disease Management Programme) für Diabetes mellitus, COPD, Asthma und KHK
  • EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Ergometrie
  • Sonografien 
  • Bauchaortenscreening (einmalige Kassenleistung für Männer ab dem 65. Lebensjahr)
  • Palliativmedizinische Versorgung
  • Lungenfunktionsprüfung
  • Hausbesuche (bei Notwendigkeit)
  • Psychosomatische Grundversorgung
  • Laborleistungen
  • Jugendschutzuntersuchungen
  • Krebsvorsorge (Prostatakrebsvorsorge ab dem 45. LJ)



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